Die Idee

gibt es eigentlich schon ziemlich lange, und auch erste Anfänge. Da war zu Beginn der 80er einmal ein roter Bedford Blitz. Nach dem Ausbau ausgestattet mit Holzpaneelen, Klappsitz/Bett, Klapptisch, Gaskühlschrank und ein paar Lampen. Und leider auch mit viel Rost, deswegen waren wir nicht so lange zusammen.
Später gab es Zeichnungen, wie mein selbstgebauter LT aussehen sollte, allein das Kapital hat gefehlt.
Nachdem wir jetzt ein paar Jahre mit unseren Bürstis herumfahren, weiß ich, wie die Austattung bei einem Kastenwagen aussehen soll und was wir brauchen.
Meinen Start ins Renterdasein und die wahrscheinlich daraus resultierende freie Zeit möchte ich gern mit dem Ausbau eines Kastenwagens füllen.
Ob das jetzt sinnvoll ist, kann man diskutieren. Fakt ist, dass wir nicht unbegrenzte Mittel für einen fertigen Camper haben, aber auf jeden Fall gern mal durch die Gegend gondeln.
Man soll ja Dinge tun, an denen man Freude hat, und das ist bei so einem Projekt definitv der Fall. Außerdem hat man am Ende das, was man will und muss nicht schon beim Kauf Kompromisse eingehen.
Wenn man lange genug über Verwendungszweck, Ausstattung und Aufteilung nachdenkt, gibt es davon immer noch genug, weil man natürlich alles so optimal wie möglich und für alle Eventualitäten passend haben möchte, karierte Maiglöckchen eben.
Bei den diversen Bastel- und Reparaturarbeiten an unseren Bürsten-Oldies habe ich viel gelernt und traue mir den Selbstausbau zu. Es gibt ja außerdem haufenweise Blogs und Videos im Netz mit vielen Ideen, auf die man selbst nie kommen würde.
In meinem Berufsleben war handwerkliche Kreativität nicht so sehr gefragt, aber ich denke, das da doch etwas schlummert, was raus muss.

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