| Details | ca. Preis | ||
| Gasdruckregler | GOK Caramatic DriveTwo Gasdruck-Regelanlage, vertikal, 30mbar | 150,- | |
| Gasschläuche | 2x GOK Caramatic Connect Drive Hochdruckgasschlauch mit SBS | 100,- | |
| Heizung | Truma Combi 6 | 2200,- | |
| Kaminset | Truma Wandkaminset ZR 80 | 75,- | |
| Kaminaußenteil | Truma Kaminaußenteil ZR 80 | 32,- | |
| Frostschutz | Frostcontrol | 150 | |
| Lüfterrohr | 2x 5m | 50,- | |
| Endstück | 4 Stück | 25,- |
Kategorie: ZenVan
Basisfahrzeug
Damit fängt es an: Welches Fahrzeug nimmt als Basis für den selbstgemachten Camper?
Da wir gern etwas Raum zum Leben auch innerhalb des Fahrzeugs haben möchten, weil wir auch bei Schietwetter unterwegs sind, soll natürlich möglichst viel Platz vorhanden sein. Somit ist schon mal klar, dass das kein Kompakt-Van wird.
Manche gehen ja mit einem komplett fertigen Plan mit technischer Zeichnung an die Sache, aber ich mache das davon abhängig, welches Auto mir vor die Füße fällt, erst dann geht es an die Details.
Es geht schon auch um Bequemlichkeit, der Phase des spartanischen Campens sind wir inzwischen entwachsen. Und ich würde gern einige Ausstattungsmerkmale von unseren Bürstis übernehmen, weil sich diese für uns bewährt haben.
Der Plan ist, hinten zwei Längsbetten einzubauen, die auch als Sitzbänke genutzt werden können, darunter wäre dann Stauraum und Technik. So weit, so klassisch.
Es soll – zumindest teilweise – einen niedrigen doppelten Boden geben, zum Einen für die Installation von Rohren und Leitungen und zum Anderen als Isolierung.
Es muss eine Nasszelle, ein Kleiderschrank, eine Heizung, ein Kühlschrank, ein Gaskasten und eine kleine Küchenzeile untergebracht werden. Die Autositze sollen eine Sitzgruppe mit einer Sitzbank bilden, auch klassisch, wenn man so möchte.
Bei den Ducatos und Jumpers fehlt es mir immer etwas an Länge für das alles, auch wenn diese die größte Breite beim Laderaum bieten.
Vielleicht ist es auch ein Irrtum meinerseits, aber bei Sprinter und Crafter stelle ich mir immer sehr gehaltvolle Werkstattrechnungen vor.
Ich bin deshalb aktuell beim Iveco Daily in der L4H3 Version gelandet. Der würde ausreichend Platz auch in der Höhe bieten, und ich habe einiges Positive über den 3.0 Liter-Motor gelesen. Denn ein Grund zu wechseln ist auch, dass ich gern ein etwas agileres Auto hätte. Es können gern moderne Errungenschaften wie Tempomat und Klimaanlage dabei sein.
Die Idee
gibt es eigentlich schon ziemlich lange, und auch erste Anfänge. Da war zu Beginn der 80er einmal ein roter Bedford Blitz. Nach dem Ausbau ausgestattet mit Holzpaneelen, Klappsitz/Bett, Klapptisch, Gaskühlschrank und ein paar Lampen. Und leider auch mit viel Rost, deswegen waren wir nicht so lange zusammen.
Später gab es Zeichnungen, wie mein selbstgebauter LT aussehen sollte, allein das Kapital hat gefehlt.
Nachdem wir jetzt ein paar Jahre mit unseren Bürstis herumfahren, weiß ich, wie die Austattung bei einem Kastenwagen aussehen soll und was wir brauchen.
Meinen Start ins Renterdasein und die wahrscheinlich daraus resultierende freie Zeit möchte ich gern mit dem Ausbau eines Kastenwagens füllen.
Ob das jetzt sinnvoll ist, kann man diskutieren. Fakt ist, dass wir nicht unbegrenzte Mittel für einen fertigen Camper haben, aber auf jeden Fall gern mal durch die Gegend gondeln.
Man soll ja Dinge tun, an denen man Freude hat, und das ist bei so einem Projekt definitv der Fall. Außerdem hat man am Ende das, was man will und muss nicht schon beim Kauf Kompromisse eingehen.
Wenn man lange genug über Verwendungszweck, Ausstattung und Aufteilung nachdenkt, gibt es davon immer noch genug, weil man natürlich alles so optimal wie möglich und für alle Eventualitäten passend haben möchte, karierte Maiglöckchen eben.
Bei den diversen Bastel- und Reparaturarbeiten an unseren Bürsten-Oldies habe ich viel gelernt und traue mir den Selbstausbau zu. Es gibt ja außerdem haufenweise Blogs und Videos im Netz mit vielen Ideen, auf die man selbst nie kommen würde.
In meinem Berufsleben war handwerkliche Kreativität nicht so sehr gefragt, aber ich denke, das da doch etwas schlummert, was raus muss.
