Damit fängt es an: Welches Fahrzeug nimmt als Basis für den selbstgemachten Camper?
Da wir gern etwas Raum zum Leben auch innerhalb des Fahrzeugs haben möchten, weil wir auch bei Schietwetter unterwegs sind, soll natürlich möglichst viel Platz vorhanden sein. Somit ist schon mal klar, dass das kein Kompakt-Van wird.
Manche gehen ja mit einem komplett fertigen Plan mit technischer Zeichnung an die Sache, aber ich mache das davon abhängig, welches Auto mir vor die Füße fällt, erst dann geht es an die Details.
Es geht schon auch um Bequemlichkeit, der Phase des spartanischen Campens sind wir inzwischen entwachsen. Und ich würde gern einige Ausstattungsmerkmale von unseren Bürstis übernehmen, weil sich diese für uns bewährt haben.
Der Plan ist, hinten zwei Längsbetten einzubauen, die auch als Sitzbänke genutzt werden können, darunter wäre dann Stauraum und Technik. So weit, so klassisch.
Es soll – zumindest teilweise – einen niedrigen doppelten Boden geben, zum Einen für die Installation von Rohren und Leitungen und zum Anderen als Isolierung.
Es muss eine Nasszelle, ein Kleiderschrank, eine Heizung, ein Kühlschrank, ein Gaskasten und eine kleine Küchenzeile untergebracht werden. Die Autositze sollen eine Sitzgruppe mit einer Sitzbank bilden, auch klassisch, wenn man so möchte.
Bei den Ducatos und Jumpers fehlt es mir immer etwas an Länge für das alles, auch wenn diese die größte Breite beim Laderaum bieten.
Vielleicht ist es auch ein Irrtum meinerseits, aber bei Sprinter und Crafter stelle ich mir immer sehr gehaltvolle Werkstattrechnungen vor.
Ich bin deshalb aktuell beim Iveco Daily in der L4H3 Version gelandet. Der würde ausreichend Platz auch in der Höhe bieten, und ich habe einiges Positive über den 3.0 Liter-Motor gelesen. Denn ein Grund zu wechseln ist auch, dass ich gern ein etwas agileres Auto hätte. Es können gern moderne Errungenschaften wie Tempomat und Klimaanlage dabei sein.
