24.10.
Wetter: Schaurig, ziemlich frisch
Kilometer: Wenich
Stellplatz: Tangstedt, auf der Auffahrt, Strom und Sanitärnutzung gegen Aufpreis möglich, zum Entsorgen Gullideckel anheben.
Mein Lehrgang war sehr pünktlich zu Ende, der Dozi hatte wohl auch schon Heimweh.
So konnte ich Joris schon ziemlich früh abholen, es war jetzt ja Zeit, endlich den Geburtstagsgutschein einzulösen. Für eine Abfahrt noch am Abend war es aber dann doch schon zu spät. Also haben wir erst mal Camping auf dem Hof gemacht. Allerdings war der Weckdienst sehr pünktlich wach, und wir konnten schon um sieben in Richtung Billund starten.
25.10.
Wetter: Schaurig, ziemlich frisch
Kilometer: 300
Stellplatz: Legoland Billund Holiday Village.
Geschätzt 100 Stellplätze, ein bisschen verteilt auch zwischen den Feriendorfhütten, Stromanschluss, Entsorgung für Klo und Grauwasser,
3 große Waschhäuser für alle, das meiste um diese Jahreszeit allerdings schon geschlossen.
Noch schnell tanken – heute 20 Cent mehr als gestern, grummel – und dann Richtung Norden auf die Autobahn. Und gleich in den ersten Stau, dabei war der auf der falschen Seite, die stehen doch sonst in Richtung Hamburg. Hat aber nicht lange gedauert. Hinter Itzehoe hat Trucker-Tinje wegen Schlafmangel geschwächelt und der Beifahrer durfte auch mal ran, aber nur ein Stück. Die Grenze ist ja in Dänemark wieder mit Kontrolleuren besetzt, aber Dank Tinjes seriösem Äußeren wurden wir durchgewunken.

Nachdem wir immer vom entspannten Autofahren in Dänemark geschwärmt hatten, musten wir heute feststellen, dass es auch anders zugehen kann. Nachdem uns ein Baulaster rechts fast überholt hatte, war aber dessen Spur zu Ende, und er beschloss einfach mal nach links zu wechseln, obwohl wir noch daneben fuhren. Fahrer und Beifahrer wurden ganz schön hektisch, aber es ging gerade noch gut. Gegen halb eins war dann Ankunft im Legoland Holiday Village und die Nerven schon wieder etwas ruhiger.
Wir nahmen unseren Stellplatz in Besitz und mit Joris Hilfe wurde der PIEP mit Strom versorgt. Dann mussten wir allerdings erst mal dringend eine Schatzsuche, auf dänisch Treasure-Hunt, auf dem Gelände machen.
Wir haben das natürlich souverän gemeistert und man konnte auch etwas gewinnen, aber Opa hatte das mit Gewinnerbekanntgabe am nächsten Morgen nicht so richtig verstanden.
Bis hierher gab es „nur“ einige kräftige Schauer, nach dem Dunkelwerden fing es dann „richtig“ an zu regnen – und machte dann die nächsten 36 Stunden auch keine nennenswerten Pausen mehr, optimal also für einen Besuch im Freizeitpark. Wir beschlossen unser Zweitagesticket auf Samstag und Sonntag aufzuteilen, halbe Tage kann man im Legoland leider nicht nehmen. Joris und Buma sind aber schon mal im Supermarket shoppen gegangen und mit Ninjago Kampfgeräten wiedergekommen. Mit dem Zusammenbau der Superbikes von Cole und Kai und einigen Spinjitzu-Übungen war der Abend gerettet.

26.10.
Wetter: Dauerregen, ziemlich frisch
Kilometer: 0
Stellplatz: Legoland Billund Holiday Village.
Da wir vor der Tür auf dem Rasen schon ziemlich viel Wasser liegen hatten, sind wir auf einen Asphalt-Stellplatz umgezogen. Tinje hatte im Shop nachgefragt, und da der Platz auch nicht gerade überlaufen war hatten wir die freie Auswahl. Als weitere Maßname zum Überstehen des Wetters gab es noch todschicke Legoland-Regenumhänge . Damit waren wir für die erste Legoland-Runde ganz gut gerüstet.
Wir sind dann mit unseren leicht aufgeweichten, ausgedruckten E-Tickets nach manueller Kontrolle (Barcodeleser ging mit unseren Papierchen gar nicht) am Einlass tatsächlich eingelassen worden. Nach einem anfänglichen Rundgang mit Buma und den Hunden lautete der Beschluss, dass es für die Hunde zu laut und wuselig ist, und die mit Frauchen wieder zurück zum Womi gehen. Der erste Tag wurde also im weiteren Verlauf ein reiner Männerausflug. Man kann sich ja am Miniaturland schon lange aufhalten, und so versuchten wir danach erst mal den ganzen Park zu erkunden, nahmen schon einige Fahrattraktionen mit, und machten eine geistige Liste für den nächsten Tag, der ja etwas freundlicher werden sollte.
Am späten Nachmittag hatten wir dann außer ein paar mittelguten, aber dafür nicht so günstigen Hotdogs auch eine Menge Feuchtigkeit aufgesaugt, so dass wir uns wieder Richtung Womi aufmachten.
Einen entscheidenden Vorteil hatte das Wetter und die Jahreszeit: Fast keine Warteschlangen an Fahrgeschäften!
Einige logistischen Überlegungen kostete die Verteilung der nassen Klamotten einschließlich der Hundesachen, aber am Ende war das Womi hübsch mit aufgebügelten Sachen dekoriert.
27.10.
Wetter: Schaurig, ziemlich frisch
Kilometer: 300
Stellplatz: Tangstedt, auf der Auffahrt
Morgens konnte man an den Scheiben ganz gut sehen, dass einiges Regenwasser wohl aus den Klamotten, aber eben noch nicht ganz draußen war. Lüften ging dann später doch noch, weil der Dauerregen sich in Schauer mit sogar sonnigen Abschnitten gewandelt hatte.
Wir mussten zunächst mal den Platz räumen und auf Anweisung zum Parkplatz P6 wechseln, wo man mit dem Womi kostenlos stehen könne.
Wir sind mangels Überblick aber erst mal auf P1 gelandet, den man leider nur kostenpflichtig wieder verlassen kann. Also Ticket kaufen, sonst geht die Schranke nicht auf. Mit dem Womi dort stehen zu bleiben war leider aber auch nicht gestattet.
Nachdem wir dann glücklich auf P6 parkiert haben, wurden wir von Buma und den Hunden wieder am Mega-Spielplatz Legoland abgegeben, und konnten diesmal fast trocken die Piratenboot-Touren, Wildwasser-Salafaris, Tempel-Fahrten, Ninjago-Parcours, Ritterburg-Achterbahnen und tollkühne Jagden mit Dschungel-Jetskis genießen. Einiges haben wir uns wegen der immer noch relativ kurzen Warteschlangen auch doppelt gegeben. Opa war dann am Nachmittag rechtschaffen erschöpft und drängte Richtung Aufbruch.
Tinje wollte noch mal schnell im Supermarket nach Mitbringseln schauen und konnte den Mitarbeitern dort tatsächlich auf Mitleidstour (verpasste Gewinnausgabe, furchtbar nasses Wetter) einen mächtigen Lego-Kürbis für lulu abschwatzen. Der Ausflug hatte sich gelohnt!
Es wurde auf dem Rückweg gefühlt schlagartig dunkel, durch die Zeitumstellung und wieder aufziehende dicke Regenwolken.
Wir wollten noch eben schnell tanken und beim Amerikaner speisen, nur nicht so gern an der Autobahn, aber der Weg nach Flensburg ins Gewerbegebiet erschien uns im Dunkeln sehr weit.
Da wir nicht so gern mit dem Womi nach Altona rein fahren wollten (und wohl wegen Fahrverbot auch nicht dürfen – ich glaube der PIEP hat Euronorm 0,2) haben wir ein Tick-Tack-Oma-Mobil ausgeliehen und einen müden Enkelbub wieder nach Hause gebracht.







