Die letzte Unterbodensanierung von 2022 war ja eine polnische Sparvariante, da nicht so viel Geld herumlag.
Das Thema hatte ich aber immer noch im Hinterkopf und nach einer intensiveren Unterboden-Inspektion war klar, dass man da nochmal ran muss.
Auf ein paar Umwegen fand ich heraus, dass wir direkt in der Nachbarschaft einen Caravan-Servcice haben. Der liegt etwas versteckt im Gewerbegebiet und war mir deshalb noch nicht ins Auge gesprungen.
Nach ein paar Gesprächen mit dem Scheff stellte sich heraus, dass die schon einige Erfahrung mit der Rettung von älteren Campern und Wohnwagen hatten, hier waren wir also genau richtig.
Wir haben schließlich einen Termin gefunden, um die Sanierung anzugehen, denn eine solche war das tatsächlich. Bei den Bürstis gibt es konstruktionsbedingt einen Schwachpunk beim Kontaktbereich von Seitenwand und Unterboden. Wenn die Silikonnaht der unten umlaufenden Verkleidung nicht mehr dicht ist, staut sich die Nässe dahinter und das Holz fängt an zu gammeln.
Es wurde schließlich die Verkleidung entfernt und alles schadhaften Holzteile fachmännisch ausgetauscht. Die Verkleidung wurde neu versiegelt, und nun fühlt sich das alles gleich viel besser an, auch wenn man es nicht direkt sieht.
