Sommerurlaub

21.08.2024
Wetter ist ganz gut zum Fahren, noch nicht überrieben sommerlich

Es ist mit den Plänen ja so eine Sache. Man muss schon welche machen, aber dann kommt einer und lacht dich aus und es kommt alles ganz anders. So geschehen vor unserem Sommerurlaub, der eigentlich Richtung Dänemark gehen sollte, Römö oder so. Aber erstens sprach die Wetter-App von einigen Regentagen und somit dagegen, und zweitens ergab es sich, dass es zur Behandlung unseres Hunde-Opas die beste Lösung war, direkt mal in den Harz zur Tierklinik zu fahren. Und deshalb war unsere erste Station Osterode.
Wir bekamen von den Klinikleuten den Tipp, dass man auf einem großen öffentlichen Parkplatz in der Stadt stehen könnte. Die Info war richtig gut, denn der Parkplatz war ziemlich leer, kostenlos und als alle Mopedfahrer schlafen gegangen waren und die Feuerwehr ihre Versammlung beendet hatte, sogar ziemlich ruhig. Für eine Nacht allerbest.

Eines der schönen Häuser in Osterode

Wir haben beim Gassi festgestellt, dass Carlsson einen ziemlichen Hang zur Feuerwehr hat. Er wollte da unbedingt rein. Vielleicht kleine Brandnester auspinkeln, oder so. Das hat sich auch am anderen Morgen bestätigt, da wollte er zur anderen Tür rein.

Direkt am Parkplatz beginnt der Harzer Hexenstieg – eine Einladung für Wanderer und Biker

22.08.2024
Das Wetter gibt sich alle Mühe Sommer zu werden, klappt schon ganz gut.

Unseren Termin am Morgen in der Klinik haben wir geschafft und Snorre wurde für seine Spezialbehandlung abgezapft. Wir konnten unser Womi direkt auf dem Parkplatz vor der Tür abstellen, die Klinikmitarbeiter waren sehr freundlich.
Danach sind wir nochmal zu unserem Übernachtungs-Parkplatz zurückgekehrt, weil wir uns die Stadt noch ansehen wollten und dort einen guten Ausgangspunkt mit viel Platz hatten. Keine Ahnung, ob das hier manchmal richtig voll ist, aber wir hatten jedenfalls Glück, und dass hier niemand Parkgebühren haben wollte, war gleichermaßen erfreulich wie ungewohnt.
Es galt vor dem Stadtbummel ja noch einen gewissen Geburtstag zu zelebrieren, und natürlich hat Tinje sich nicht lumpen lassen und das Womi mit Geschenken gespickt. Wieder mal ganz erstaunlich, was man da alles verstecken kann!

Gefeiert wurde außer dem Jubilar diese Mal die Zitrone (es muss natürlich ein Motto sein) in allen Vorkommensformen, manchmal auch nur als Farbe.
Für den Stadtrundgang bin ich dann schon mal in meine neuen zitronengelben Barfuß-Schuhe geglitten, die sich als äußerst angenehm erwiesen haben.
Der alte Stadtkern von Osterode ist teilweise ganz heimelig aber stellenweise auch ganz schön abgerockt mit viel Leerstand. Sieht nicht direkt nach Boomtown aus. Jedenfalls hat Snorre die Runde tapfer geschafft ohne sein Wägelchen zu benutzen und ich habe mir zwei Eiskugeln mit einigen Wespen geteilt.


Da der Tag schon fortgeschritten war, haben wir uns einen „richtigen“ Stellplatz in der Nähe gesucht, genau genommen nur zwei Kilometer entfernt am Campingplatz Eulenburg. Hier stellt sich von der Landschaft her schon schnell ein richtiges Harz-Gefühl ein.
Der Womo-Stellplatz ist hier vor dem Campingplatz auf einem Schotterplatz.
Theoretisch hätten wir wohl auch ein paar Meter weiter auf dem Rasen stehen können, aber das sollte nach Auskunft der Rezeption 10 Euro mehr kosten, etwas merkwürdig, die Dame am Tresen zuckte auch etwas ratlos mit den Schultern.
Wir haben uns als kulinarischen Höhepunkt die Spezialität des Hauses zum Abendbrot gegönnt: Wiener Schnitzel mit Pommes. Majo wurde bezahlt aber vergessen mitzuliefern.

23.08.2024
Das Wetter hat jetzt richtig auf Sommer umgestellt, viel Sonne, viel warm.

Der Platz auf dem Schotter war nicht ganz so heimelig, aber der Campingplatz hat uns auf den zweiten Blick doch so gut gefallen, dass wir einmal verlängert haben. Nach einigen verwirrenden Informationen habe ich den Ausguss fürs Klo gefunden – war dringlich – und dabei auch ein Schwimmbecken entdeckt. Bei angesagten 27 Grad wollte ich mir das für später notieren. Die Sanitäranlagen sind auch viel besser, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Als Nachmittagsgassi haben wir dann eine ausgewachsene „Bergwanderung“ unternommen, bestimmt 4 oder 5 Kilometer und 50 Höhenmeter. Bei der Wärme für Snorre eine beachtliche Leistung. Und wir Deppen hatten kein Wasser mitgenommen. Wir hofften nach jeder Wegbiegung irgendwie ans Wasser zu kommen – wir wandelten im Süsetal – aber das war nicht so einfach möglich. Das Wasserangeln aus der Süse per Einkaufstüte war nur mässig erfolgreich und hat die Hunde mehr verwirrt als den Durst gestillt.

Wasserfangen mit Einkaufstüte – netter Versuch

Den Rundgang zurück zum Platz haben wir dann im Snorre-Tempo geschafft. Das Eintunken ins Schwimmbecken danach war der perfekte Abschluss. Warum ich in dem tollen Pool bei dem Wetter fast allein war, hat sich mir nicht erschlossen, zumal es auf dem Campingplatz einiges an Urlaubern mit Zwergen-Anhang gab.

24.08.2024
Immer noch Sommer, es wird noch ein wenig wärmer.

Wir haben beschlossen, jetzt mal eine richtige Harz-Tour zu machen und sind „obendrüber“ in Richtung Osten gefahren. Tinje musste ja mal endlich den Hexentanzplatz in Augenschein nehmen, wegen Walpurgisnacht und so.
Sie hatte ja noch nicht ausprobiert, wie zuverlässlich das Besen-Navi ist.
Ich wollte gern über Altenau fahren um zu sehen, ob ich irgendwas von meiner ersten Klassenfahrt – muss 1974 gewesen sein – wiedererkenne. Man konnte die Atmosphäre noch etwas ahnen, weil im Harz für uns gefühlt die Zeit etwas stehengeblieben ist.
Unser Ducato-Motor und Tinje hatten gut tun, die Gebirgsroute zu meistern. Die fünf Tonnen haben bergab doch ganz schön geschoben, und es musste eine Balance zwischen Motorbremse und Bremspedal gefunden werden. Im Stau ist man zum Glück immer vorn.

Man konnte gut die kahlen Bergkuppen mit den Resten der zerstörten Nadelwälder überschauen, wo noch viele Baumstämme wie Zahnstocher herumstehen. Der erste Reflex ist eine gewisse Trübsinnigkeit ob des Anblicks, aber wenn man genau hinschaut, kann man sehen, wie sich die nächste Generation von Grün, die dann hoffentlich widerstandsfähiger ist, dazwischen schon wieder ihren Weg bahnt.
Einheimische beklagten im Gespräch, dass das tote Holz nicht genutzt werden darf, den Grund oder weitere Einzelheiten haben wir nicht herausgehört, aber das Thema wurde gern mal mit Grünen-Bashing verbunden – im Osten angekommen.
Als Anlaufstelle haben wir uns Thale ausgesucht und dort den Campingplatz am Kloster. Der zugehörige Womi-Stellplatz ist etwas vorgelagert und scheint noch ziemlich neu zu sein. Man kann dort elektrisch einchecken und sich dann einen Platz zwischen den Stämmen, die dort als Absperrung liegen, aussuchen.
Für große Schiffe wäre das hier ein bisschen eng, wir haben nur ein wenig hinten übergestanden. Wichtig war uns heute ein Plätzchen mit möglichst viel Beschattung, denn es sollte die 30 Grad-Marke geknackt werden. Es hat aber nur zum Teil geklappt, immerhin ein kleiner Baumschatten.
Man ist dort am Kloster etwas außerhalb des Ortes, also eher ruhig gelegen. Die wirklich alten Klostermauern tragen vielleicht auch etwas dazu bei. Die historischen Gebäude hat man ziemlich schnell umrundet, naja, Snorre hat es etwas länger genossen. Für mehr Aktionen war es uns dann auch zu heiß und wir haben mal angestrengt nichts gemacht. Ich konnte mich in aller Ruhe nochmal meiner Geschenke-Flut widmen, z.B. die Solar-Leuchten nach draußen stellen. Leider ist es erst so spät dunkel.

25.08.2024
Wetter: Tja, waahm.

Ein weiterer Grund, in den Harz zufahren: wir wollten uns gern die Liebeslinde an der Lauenburg ansehen. Die steht beim Ort Stecklenberg, gehört fast noch zu Thale, also gleich um die Ecke.
Eigentlich ist das mehr ein Wanderziel, aber da wir durch unseren Fell-Opa etwas eingeschränkt sind, wollten wir mit dem Womi so dicht wie möglich heranfahren. Die Zuwegung geht zunächst sehr beschaulich und sehr bergauf durch eine dicht bebaute Verkehrsberuhigung. Das Schild „keine Wendemöglichkeit“ stand am Ende der Straße und stimmte so ziemlich. Es gab eine kleine Baustelle, bei der Tinje mit viel Rangieren umdrehen konnte und wir uns dann erstmal orientieren wollten, weil das dort nicht direkt nach einem Parkplatz aussah. Jedenfalls war hier die Welt zu Ende. So saßen wir ratsuchend im Auto und nahmen zunächst den brenzligen Geruch und kurz danach die Wölkchen war, die sich unter der Motorhaube hervordrängelten.
Sofortmaßnahme: Alle Lebewesen und Wertgegenstände aus dem Auto – und hatten wir nicht mal einen Feuerlöscher an Bord? Nee, das war im Vorgänger-Womi.
Also für alle Fälle mal etwas Wasser in einen Eimer abgezapft.
Da standen wir also erstmal etwas planlos im Wald, als ein paar Meter neben uns ein Baum spektakulär bergab stürzte. Sollte wohl alles „Willkommen im Harz“ heißen.
Unter der Motorhaube hat es gequalmt und gestunken, nahm aber weiter keine größeren Ausmaße an, es musste anscheinend nichts gelöscht werden.
Ich habe dann den Rand des Funklochs ausgelotet und mich mit dem ADAC unterhalten. Die haben unsere Daten aufgenommen und mussten dann angesichts der Fahrzeugabmessungen – 7 Meter und 5 Tonnen – erst mal etwas passendes aussuchen, was uns hätte abschleppen können.
Der Werkstatt-Mann hat uns dann auch ziemlich bald angerufen, und als wir ihm unsere Position erklärt haben, auch direkt mitgeteilt, dass er dort mit seinem amtlichen Volvo-Abschlepper auf keinen hinkäme.
Wir müssten sehen, dass wir dort irgendwie vom Berg kämen.
Da wir nicht wussten, was die Ursache für die Rauchzeichen waren, hatten wir schon einige Hemmungen, den Motor wieder zu starten. Aber ohne Bremskraftverstärker geht bei dem Auto gar nichts, da muss man das Pedal schon gefühlt durch die Bodenplatte treten.
Es ging also voller Anspannung ganz langsam mit Standgas wieder bergab bis zur nächsten größeren Straße. In freudiger Erwartung und auf katastrophale Diagnosen gefasst, sahen wir endlich den gelben Abschlepper kommen. Der Mann war ein alter Werkstatthase, hielt seine Nase in den Motorraum und sagte: „Kupplung. Das passiert den Flachländern hier öfter. Bisschen abkühlen lassen und dann mal sehen, ob sie noch greift.“ Hat sie. Es fiel einiges an Spannung ab und wir bekamen noch Geleitschutz bis zur nächsten Tankstelle.
Nach Aussage des Fachmanns könnten wir wohl weiterfahren, vielleicht nicht wieder durch den Hochharz.
Er gab uns noch einen Tipp für einen anderen Stellplatz in Thale, ein bisschen stadtnäher und zugleich in Richtung Hexentanzplatz.
Unsere Liebeslinde konnten wir also vergessen, aber der Stellplatz direkt am Bodetal war nicht der schlechteste. Eigentlich nur eine Wiese gegenüber dem Touri-Parkplatz, aber für mal kurz autark stehen war es in Ordnung, sogar mit Abfall- und Klo-Entsorgung. Hier waren wir im touristischen Zentrum von Thale am Fuße der Seilbahnen, die zum Hexentanzplatz hochführen. Am Abend nach dem Abzug der gar nicht so großen Besucherströme war es dann tatsächlich sehr ruhig.


Nach der Ankunft mussten wir uns erstmal sammeln und haben bei kleineren Gassirunden die nähere Umgebung erkundet. Nicht weit entfernt fließt die Bode, ein richtig schöner Gebirgsbach, und dahinter ist eine Ferienhaussiedlung gelegen.
Passend dazu gibt es Spiel, Spass- und Essgelegenheiten.
Interessant war für uns die Parkanlage, die sehr schön ordentlich und laut Tafel von einem bekannten Gärtner nach englischem Vorbild angelegt wurde. Insgesamt wird hier auch gern Holz geschnitzt, skurrile Figuren und Sitzbänke trifft man allenthalben.


26.08.2024
Der Sommer bleibt uns erhalten

Heute haben wir unseren Aktionsradius erweitert und sind den Spuren des Tourismusbetriebs gefolgt. Es gibt hier eine wilde Mischung aus Freiluft-DDR-Museum und Disney-Hexen-Vergnügunspark. Für Kids viele Attraktionen auf einem riesigen Spielplatz, aber die allgegenwärtigen Hexen waren schon sehr niedlich, also nichts für ernsthafte Spitzer-Hut-Träger.

Die Fahrt mit der Seilbahn wollte wir den Hunden nicht antun, also sind wir als zünftige Hobby-Wanderer das Bodetal hinaufgezogen, für alle Fälle mit Snorres Wägelchen. Als wir den Trubel am großen Spielplatz und der „Fressmeile“ hinter uns gelassen hatten, wurde es merklich beschaulicher und man konnte die wunderbare Natur in dem Flußtal genießen. Durch das wirklich bewegte Wasser und die Beschattung durch die Bäume ergab sich trotz der Sommerhitze ein sehr angenehmes Klima.


Der Weg war anfangs noch gut mit der (leeren) Karre zu benutzen, aber nach einigen Kilometern war das wirklich nur noch was für Wanderstiefel und wir mussten leider umkehren, was ein bisschen schade war, denn hier fühlten wir uns zum ersten mal so richtig „harzich“. Für Snorre hat die Strecke auch gereicht und dieser hartgesottene Naturbursche brauchte sein Taxi nicht einmal zu benutzen.
Man hätte zwischdurch auch einkehren können, es gab noch so eine Art Waldschänke, aber wir haben es uns stattdessen auf den großen Felsen am Fluß gemütlich gemacht. Jedenfalls gab es hier kein Problem mit Trinkwasser für die Hunde.


Nach diesem gelungen Tag gab es keinen Grund weiterzuziehen, denn wir standen hier wirklich sehr gut. Für die Ver- und Entsorgung von Wasser hätten wir wieder zum Kloster-Camping fahren müssen, das haben wir dann auf den nächsten Tag verschoben.

27.08.2024
Das Wetter bleibt uns mit Sommertemperaturen treu, scheint ein festsitzendes Hoch zu sein

Eine ausgiebige Runde durch den Kurpark war der Start in den Tag, und wir haben weitere schöne Ecken entdeckt, und uns noch eine Kirche angesehen, und da freundlicherweise geöffnet war, sogar von innen. In der Sommerhitze ist so eine alte Kirche ein gute Zuflucht.
Da wir schon die Liebeslinde sausen lassen mussten, wollten wir wenigsten zum vielzitierten Hexentanzplatz, schon von Berufs wegen. Man kann anstelle der Seilbahn auch das Auto nehmen. Nachdem wir noch beim Kloster Wasser getankt hatten, sollte es auf kurzem Weg bergauf zu dem besagten Platz gehen.
Auf Maps sah die Zufahrt nicht sehr spektakulär aus, aber als die Straße außerhalb der Handybetrachtung doch einen größeren Steigungswinkel annahm, wurden wir etwas unruhig – da war doch was? Ach ja, die Kupplung! Fürs Umdrehen war es jetzt zu spät – also Nase zu und durch. Hat der Bürsti auch brav gemacht.
Am Ziel angekommen wurden wir von einem Hauch von Disneyland empfangen – wir waren jedenfalls nicht die einzigen Besucher. Erst mal einen passenden Parkplatz finden – check! Kreditkarte im Parkautomaten lassen – check! Leider erst später gemerkt. Dann ins Getümmel gestürzt, aber nur ganz kurz. Mit Hexen-Mystik oder wenigstens Romantik hat das hier mal so gar nichts zu tun, es gab einfach nur Jahrmarkt mit vielen Fressbuden und Souvenirläden. Vielleicht haben das Chinesen gekauft, oder so.
Wir haben versucht irgendwas Schönes zu entdecken und immerhin die Aussicht auf das Bodetal von oben genossen.

Thale von oben

Da uns hier nicht viel gehalten hat, haben wir unseren Parkgebühren – günstige 7,- € für 24 Stunden – nicht voll ausgereizt und haben dann lieber unseren nächsten Stellplatz gesucht.
Der war dann wieder eine angenehme Überraschung. Es ist eine kurze Strecke bis Friedrichsbrunn und der Platz liegt etwas abseits am Waldrand. Da der Ort nicht so groß und sehr beschaulich ist, ist hier eigentlich alles etwas abseits.
Wir hatten jedenfalls einige Plätze zur Auswahl, und auch welche mit Schatten!
Es gibt hier alles, was der Camper braucht, inklusiver sehr freundlicher Pächterin (Martina). Wir haben uns sofort gut aufgehoben gefühlt.
Man ist gleich um die Ecke direkt auf Waldwegen unterwegs, allerdings mit für alte Hundepfoten etwas viel Schotter, aber das lässt sich im Gebirge wohl kaum vermeiden.
Die Rezeption hatte erst ein oder zwei Stündchen nach unserer Ankunft geöffnet, und als ich dann zur Anmeldung und Bezahlung schreiten wollte, die alles entscheidende Frage: Wo ist eigentlich meine Kreditkarte? Kurz im Gedächtnis gegraben: Die kann nur im Parkautomaten Hexentanzplatz geblieben sein. Doch Zauberei? Ungünstig jedenfalls, und man kann dort auch nicht direkt anrufen.
Also habe ich die Karte abgeschrieben und direkt über die Banking-App gesperrt, was zum Glück sehr fluffig funktioniert hat und auch direkt bestätigt wurde. Schweiß von der Oberlippe tupfen!
Sogar die Bestellung einer neuen Karte wurde sofort angeleiert. Manchmal laufen die Dinge.

28.08.2024
Immer noch Sommer, immer noch warm

Im Nachhinein betrachtet, wären wir bei diesem Wetter an der See besser aufgehoben gewesen, aber hier in Friedrichsbrunn konnte man es auch gut aushalten. Wir haben jetzt auf jeden Fall eine gute Anlaufstelle im Harz.
Heute sollte unsere Harz-Exkursion zu Ende gehen und nach unserem Auschecken gegen Mittag ging es erstmal überwiegend bergab, Richtung nach Hause.
Wir haben noch nach einer Pausenmöglichkeit für den Heimweg gesucht und sind irgendwie aufs Calenberger Land, einer angeblich sehr lieblichen Landschaft südlich von Hannover gekommen.
Wir sind tatsächlich durch eine angenehm hügelige Landschaft gegondelt und schließlich auf einem Wanderparkplatz am Kloster Springe gelandet.
Wir haben so gut es ging versucht, die Hitze aus dem Womi auszusperren und dort ein kleines Päuschen mit kurzem Gassigang eingelegt. Die Gegend hätte noch mehr schöner Spazierstrecke hergegeben, aber das Wetter sprach degegen.
Nach einem zum Glück relativ kurzen Stau auf der Landstraße hat uns die A7/A23 wieder nach Tangstedt geführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert