Jungfernfahrt

15.08.2018
Wetter: mogens nice, mittags wrahm, abends dunkel
Stellplatz: Tangstedt
Kilometer: 0

Tinjes erster Urlaubstag! Zu Hause muss geputzt. Und der Garten noch eben. So’n bißchen jedenfalls. Weg kommen wir heute nicht mehr, aber das Wassersystem ist durchgespült und entkeimt, und wir haben noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft.

16.08.2018
Wetter: mogens wrahm, mittags wrahm und windich, abends lau
Stellplatz: Rastplatz zwischen Tating und St. Peter, nachts wenig Verkehr, ist auszuhalten.
Kilometer: 150

Jetzt geht’s los, wirklich! Hunde sind angeschnallt, ist nicht so einfach, da muss sich noch das richtige System entwickeln.
Erst mal dahin, wo man sich auskennt: St. Peter. Kann man da so einfach an den Strand fahren? Ja, hat geklappt. Hat bei den anderen 150 Womis ja auch geklappt. Tinje und Hunde lüften, Zen geht baden.
Heute ist Kitesurf-Cup, der NDR trägt das Rote Sofa zum Strand. Frau Tietjen ist nicht zu sehen, schade eigentlich. Wir „campen“ am Strand, umwuselt von Kitern und Strandfreaks, wie gajol ist das denn?!
Der Womi-Stellplatz ist voll, wir sind wohl „etwas“ zu spät. Dann muss der Rastplatz an der Landstraße zum Übernachten herhalten. Kurz gegoggelt: man darf das!

17.08.2018
Wetter: mogens Regen und kühl, mittags wärmer und bewölkt, abends weiß nich
Stellplatz: Camping Seeblick in Schobüll. Seeblick gibt es auch, weil der Platz nicht so voll ist. Die Lage ist super, direkt an der Hauptstraße , aber ruhig, und eben direkt am Wattenmeer. Die Sanitäranlagen sind relativ neu und gepflegt, die Leute sind entspannt.
Kilometer: 53

Morgens erst mal zu Edeka in Garding wegen Frühstück. Vorher natürlich kurz Gassi an der Bundesstraße, leider bei Regen – war nicht so idyllisch. Danach die kurze Strecke nach Schobüll, man soll ja klein anfangen. Der Platz ist zum Glück ziemlich leer und wir bekommen ein Grundstück mit Seeblick! Hinter dem Stück Wattenmeer blickt man dann auf Nordstrand. Erst mal alles ausgepackt, getrocknet und gesäubert, und dann der erste Markisentest: Funktioniert im Prinzip, aber Carlsson kann es mit der Leine wieder abbauen.
Hier gibt es keinen Deich und man kann direkt an der Geestkante wurderbar auf einem Rasenweg spazierengehen. Vom Campingplatz kommt man direkt auf eine lange Seebrücke, am Ende ist eine Art Badeleiter, da kann man also schwimmen gehen. Wenn das Wasser da ist.

18.08.2018
Wetter: mogens Sonne und windich, mittags Sonne, Wolken und sehr windich, abends immer noch windich
Stellplatz: Stellplatz Emelsbüll, Südwesthörn. Kostenloser Stellplatz hinterm Deich am Schöpfwerk. Öffentliches WC, benutzbar. Müll und Chemieklo wird man los. Es gibt Wasser und im Prinzip auch Strom, wenn der nicht gerade für Bauarbeiten gebraucht wird. Restaurant und Imbiss (zeitweise) vorhanden.
Kilometer: 40

Wir haben einen Stellplatz weiter nördlich hinter Dagebüll ausgesucht, der soll laut App kostenlos sein – und isser auch. Wir haben noch einen Platz bekommen, hurra, genau hinterm Deich. Mehr maritim geht ja wohl nicht. Oben am Deich gibt es gleich einen eingezäunten Auslauf für Hunde, mit eine Strandkorb für erschöpfte Frauchen und Herrchen. Auch eine Badestelle ist vorhanden. Die gesparte Platzgebühr haben wir in die Küche vom Gasthof Südwesthörn investiert, hat sich gelohnt. Es weht hier an der Kante ganz schön, das Womi wackelt sogar in Lee vom Deich. Nicht weiter zu erwähnen brauche ich ja wohl, dass heute wieder Truckerbabe Tinje gefahren ist.

19.08.2018
Wetter: mogens bewölkt und windich, mittags dichter bewölkt, abends wieder netter
Stellplatz: Tangstedt, neuer Stellplatz vorm Haus.
Kilometer: ??

Wir haben uns auf dem Deich noch ordentlich durchpusten lassen. Unser Nebencamper ist aus Schottland und spricht deutsch. Seine Frau macht morgens Yoga, und wir haben uns ein bißchen anstecken lassen. Fast alle, die hier stehen oder ankommen, haben einen Hund dabei. Es sind hier alle Womi-Größen vertreten, vom Concorde-LKW bis pennen im Kombi, das lässt sich aber altersmässig schon den Campern zuordnen.
Der Mann macht das Klo sauber (irgendwas beherrscht jeder), dann geht’s Richtung nach Hause. Ein Abstecher nach Dagebüll war nicht so erfolgreich, das fühlte sich da für uns zum Cruisen zu eng an. Unterwegs fängt es an zu regnen und wir stellen fest, dass der Scheibenwischer auf der Fahrerseite in Fetzen hängt. Trucker-Tinje in Sehnot, der Tipp vom Beifahrer „schneller wischen“ hilft auch nicht. Nach etwas stöbern finden wir an einer Tanke einen in etwa passenden Wischer (ja, haben die auch noch im Sortiment, man darf aber keine Beratung erwarten, höchstens zu Croissants). Wir stellen fest, dass noch Trucker-Mucke an Bord fehlt, kommen aber trotzdem irgendwie nach Hause. Rückwärts Einparken auf dem neuen Stellplatz hat auch geklappt, Haus wurde nicht beschädigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert